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 Nichts hält ewig ..

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Alaska
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BeitragThema: Re: Nichts hält ewig ..   Sa Jun 01, 2013 2:25 pm

Er stand also wirklich so nah neben ihm und er hatte es wirklich geschafft bis hierher zu kommen - ohne Hilfe. Sie blickte bewundernd in sein Gesicht.
Sie trat jedoch nicht näher; Roh blickte ihn bloß aus neugierigen Augen an. "Was für eine Information?", fragte sie und neigte ihren Kopf. Sie würde es Jody sagen - von allen Rebellen, war es Jody, die sie am meisten bewunderte.
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BeitragThema: Re: Nichts hält ewig ..   Sa Jun 01, 2013 3:10 pm

Mel war schon kurz davor zu verschwinden und sich einen anderen Rebellen zu suchen, als Luke wiederkam. Er hielt ihr einen Stofffetzen entgegen und die einzige Erklärung, die er abgab, war: "Ich verbind dir die Augen." Damit begab er sich hinter sie, knotete das Tuch am Hinterkopf zu, nicht ohne ein paar Haare mit einzubinden, und drehte sie unsanft ein paar mal im Kreis, bis sie jegliche Orientierung verlor. Dieses ganze Gehabe erinnerte Mal sehr an das Topfschlagen auf Kindergeburtstagen. Und das in so einer finsteren Gegend. Dann wurde sie mit einer Hand im Rücken durch die Gegend geführt.

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BeitragThema: Re: Nichts hält ewig ..   Fr Dez 27, 2013 12:01 pm

"Sie haben vor hier alles platt zu machen. "Eine große Reinigung" Ich schätze, sie werden hier eine Androidenarmee einfallen lassen und einfach alles niederbrennen." sagte er kühl, als würde es ihn nicht interessieren. "Ihr seid nicht wichtig für sie, ihr seid das Ungeziefer in diesem system, das das keiner Braucht..." er schnaubte. "das sie die Parasieten sind haben sie noch nicht bemerkt..." er strich sich seine dunkelen Haare aus den Augen und blickte in die Runde. "Das ist alles was ich weiß, das Ministerium wird in den kommenden Tagen alles in die wege leiten, das heist euch bleibt etwas Zeit, wenn auch wenig. Ich kann nichts tun, mir sind die Hände gebunden. Wenn ich etwas tuen würde, würde es früher oder später auffallen... sie würden als erstes meinen Vater und seine Familie untersuchen..."
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Alaska
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BeitragThema: Re: Nichts hält ewig ..   Sa Jan 11, 2014 12:12 am

Jody + Ice
Ice hatte es sich auf dem Sofa bequem gemacht und nestelte an seinem T-Shirt, während ich nicht still sitzen konnte und aufgewühlt durch den Raum gehen musste. Luke war also losgegangen, um eine Informantin zu uns zu führen. Welch wahnsinnige Idee! Wie sollten wir das nur dem Boss erklären?


Roh
"Eine Reinigung?", sagte sie zweifelnd. "Sie können doch nicht das ganze Area zerstören! Das wäre Massenmord.", stellte sie fest und hörte, wie ihre Stimme in die Leere ging. Sie standen alleine auf einer Straße und Roh hielt noch immer ihren Dolch umklammert.

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Nicki
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BeitragThema: Re: Nichts hält ewig ..   Mi Jan 15, 2014 9:38 pm

"für sie ist es kein Mord. Für sie ist es als würde man einen Haufen Ratten ausräuchern.... Ihr seit nichts als Ungeziefer für sie." er schluckte. "Dabei sind sie die Parasiten..." er fühlte sich nicht als einer von ihnen, er war ein Außenseiter, hier und dort. 2Ich verstehe nicht wie sie soetwas legitimieren wollen, aber wahrscheinlich lassen sie es nach einem Unfall oder nach einem Aufstand aussehen.. oder sie sagen ihr plant einen Terroranschlag...." es gab einige möglichkeiten die anderen Areas zu hintergehen und ihn die Perfektion weiter vorzugaukeln.


Zuletzt von Nicki am Mi Okt 01, 2014 8:21 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Nichts hält ewig ..   Mi Okt 01, 2014 7:10 pm

Dunkelheit umgab sie. Sie fühlte sich deswegen gar nicht wohl. Sie lebte von Informationen. Und das ihr mit dem einfachen, schwarzen Stoffstück vor den Augen ihre, im Moment wohl, wichtigste Informationsquelle geraubt wurde, ging ihr gegen den Strich. Sie fühlte sich hilflos, blieb stehen. Sie spürte einen unsanften Stoß in den Rücken. Sie hoffte nur, dass bei diesem Stoß keine Sachen aus ihrem Rucksack kaputt gegangen waren. Besonders um ihr Buch machte sie sich Sorgen.
"Weiter jetzt, Ann!", knurrte Luke. Sie hatte das Gefühl, Luke würde absichtlich Haken schlagen und den Weg verlängern. Sie ging Treppen rauf und runter, in Häuser rein und raus und bei jeder Tür, durch die sie ging, hoffte sie, endlich angekommen zu sein. Nach einiger Zeit war es dann so weit. Sie wollte die Augenbinde abnehmen, spürte aber einen Schlag auf ihre Hand.
"Die bleibt.", vernahm sie Lukes Stimme. Er war wortkarg und sagte eine Weile lang nichts. Die Weile streckte sich eine ganze Zeit lang. Nervös schulterte sie das Gewicht von ihrem Rucksack von der rechten auf die linke Schulter.
"Was passiert jetzt?", fragte Mel, wohl daran denkend, dass sie sich unterordnete. Aber es war egal, es kam keine Antwort. Wollte Luke nicht antworten? Sie hielt ihren Atem an, lauschte, hörte aber nichts als Stille. Gut, es würde hier zwar nie so etwas wie Stille geben - von irgendwo drang ein Kinderschrei und Kampfgeräusche - aber nichts im Raum ließ darauf schließen, dass noch eine anderen Person da war. Kein Atemgeräusch, kein Rascheln von Kleidung. Hatte Luke sich wirklich so leise aus dem Staub machen können?

Hatte er. Luke war so leise wie möglich aus dem Raum geschlichen und ist über die Straße wieder zu den Gebäuden gegangen, in denen Jody und Ice waren. Ohne anzuklopfen, stürmte er in den Raum. Er verschränkte die Arme und erklärte: "Die Informantin ist in der alten Wäscherei, schräg gegenüber. Seht sie euch an."
Er war immer noch davon gekränkt, dass sie ihm grobe Anfängerfehler zutrauen. Er war schon lange genug dabei. Und sie brauchten dringend neue Mitglieder. So wie sie gerade bestellt waren, hatten sie kaum eine Chance gegen IHN. Ann sah vielversprechend aus. Und sollte sie wirklich eine Hackerin sein, könnte sie ihnen Informationen besorgen. Diese waren in diesen Zeiten wichtig.

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BeitragThema: Re: Nichts hält ewig ..   Mo Okt 27, 2014 1:49 pm

Roh
Sie wirkte verzweifelt. Unruhig drehte sie die Waffe hin und her. Sie wusste nicht, was sie tun sollten. Natürlich würde sie den Clan alarmieren, aber ihre Möglichkeiten waren begrenzt. Eigentlich hatten sie kaum welche. Würde ER eine komplette Auslöschung verlangen, säßen sie bloß in der Falle, unfähig zu entkommen.
"Was sollen wir tun?", fragte sie kleinlaut.

Jody + Ice
Jody schreckte hoch - sie war durch das Zimmer getigert und hatte sich immer wieder anhören müssen, wie Ice sagte, sie solle sich beruhigen und die Pfoten stillhalten, "Kätzchen". Ice selbst hatte sich mittlerweile beruhigt und abgeregt. Sein Leben hing von der Organisation ab und sein einziges Ziel war es, hier rauszukommen und den Menschen des Area zu helfen, eine Gefährdung seines Zieles war eine Gefährdung seines Lebens. Doch hatte er wieder Vertrauen zu seinem Kollegen gefunden und dank dem monotonen Laufens des Mädchens auch wieder seine innere Mitte gefunden.
"Gut gemacht.", sagte Jody strahlend und zog Ice am Arm hoch. Dieser ließ sich wortlos mitziehen und erst als er an Luke vorbei war, nickte er ihm zu: "Tut mir Leid, Mann. Ich hab überreagiert."
Nach dieser kargen, aber Ice-typischen, Entschuldigung gingen die drei zur Wäscherei. Als sie vor der Tür standen, bemühten sich alle, lautlos zu gehen. Durch all die Monate und Jahre hinweg hatten sie den lautlosen Tritt perfektioniert und so konnten sie unbemerkt vor der Informantin stehen.
Sowohl Ice, als auch Jody beobachteten Ann wortlos, bis die Braunhaarige um die Fremde schlich und ihr den Rucksack sanft von der Schulter nahm. "Ich nehme das mal kurz, nur zur Sicherheit.", sagte sie sanft und freundlich. Der Rucksack schien schwer. "Du kriegst ihn gleich wieder, wenn wir uns kennengelernt haben.", bestätigte sie noch einmal und begann, die Augenbinde abzunehmen. Die Jungs standen vor der Tür, eine andere Möglichkeit zu verschwinden gab es nicht, aber eine Möglichkeit Ann verschwinden zu lassen, gab es immer, jedenfalls für die drei und so sah Jody keine Gefahr.

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BeitragThema: Re: Nichts hält ewig ..   Di März 31, 2015 8:23 pm

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BeitragThema: Re: Nichts hält ewig ..   Do Apr 02, 2015 10:21 pm

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BeitragThema: Re: Nichts hält ewig ..   Fr Apr 03, 2015 12:26 am

"Wenn ich das wüsste, hätte ich damit schon längst angefangen..." meinte er kühl und sah auf seine ID. "Diesen ganzen Landstrich zu evakuieren, also näher in richtung des Zentrums zu bringen ist unmöglich und außerhalb...." Er biss sich auf die Lippen und sein Blick verlohr sich in der Ferne am Horizont. Es sollte hinter den Grenzen des äußersten Rings eine Welt geben, aber keiner kannte sie. Es gab grausame Geschichten, die von verödetem, vereuchtem Bodem und leuchtendem Wasser und grässlichen Bestien erzählten, aber niemand wusste ob sie nur Geschichten waren, die man Kindern erzählte, damit sie nicht zu träumen begannen oder ob sie nicht der Wahrheit entsprachen. "Die möglichkeiten sind so begrenzt und ich weiß zu wenig über diesen ring, als ds ich Pläne schmieden könnte, die annähernd mit der Realität vereinbar sind." Ihre verzweifelung ging ihm nah, aber er war dazu erzogen worden keine Emotionen zu zeigen, keine Schwäche...

Im Schtten einiger Häuser entflammte ein Streichholz. Die Flamme spiegelte sich kurze zeit in den orangen Gläsern einer Sonnenbrille, beleuchtete blonde Haare und lippen, sie eine schlanke Zigarette hielten. Rot glimmte die Glut auf, das Flämmchen erlischte und silberblauer Rauch stieg auf. Fynn schlug den Kragen seiner Lederjacke hoch. Seine Taschen waren voll mit Praktischem Kleinkram, den er 'gefunden' und sich 'auf unbestimmte Zeit ausgeliehen' hatte. Das hier war seine Welt. Er war der Herr der Schatten, der Meisterdieb, König der Nacht. Selbstbewusst, die Zigarette lässig im Mundwinkel ging er die Straße entlang auf der Suche nach dem nächstbesten Rebellen, der Kram aus den inneren Kreisen bruchte. Er hatte die beste ware von allen, und das wussten sie.
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BeitragThema: Re: Nichts hält ewig ..   Sa Apr 04, 2015 11:21 pm

Luke musste leicht grinsen, als Ice sich entschuldigte. Er nickte ihm als Annahme der Entschuldigung zu. Schließlich hatte er Recht, sie mussten vorsichtig sein. Verdammt vorsichtig. Andererseits mussten sie auch neue Verbündete im Kampf gegen das System und IHN finden. Viele der "alten" Rebellen waren in den letzten Jahren spurlos verschwunden, einige wenige hatte man später wieder gefunden. Tot.
Er ging mit seinen zwei Verbündeten in die alte Wäscherei. Während Jody und Ice Ann beobachteten, beobachtete er die beiden. Sien Blick flog zwischen ihnen nur hin und her. Wie würden sie auf Ann reagieren? Er erkannte keine Regung in ihren Gesichtern. Training von jahrelangem Leben in einem Gebiet, in dem erstmal jeder potentiell dein Feind ist.
Er versperrte mit Ice den Fluchtweg. Jody würde das Reden übernehmen. So von Frau zu Frau.

Wie lange stand sie schon hier? Ihr kam es vor wie eine Ewigkeit, wahrscheinlicher waren aber nur ein paar Minuten. Doch mit jeder Minute wuchs ihre Angst. Was machte sie eigentlich hier? Wie sollte sie hier überleben? Ihre Stärken waren er theoretischer Natur. Sie konnte reden, wusste mehr, als in den meisten Bibliotheken zu finden war, aber kämpfen... Kämpfen konnte sie noch nie. Was nützten Informationen und Worte, wenn ihr Gegenüber ein Messer in ihren Bauch stach? Nichts. Sie sackte in sich zusammen.Sie könnte immer noch abbrechen, konnte nach Hause in Sicherheit. Aber wollte sie das wirklich? Wollte sie weiterhin bei so einem ungerechten System mitspielen. Na klar, sie war eine von denen, die vom System bevorzugt wurden, aber wie lange denn noch?
Gerade als sie den Entschluss gefasst hatte, wieder umzudrehen, wurde ihr die Last von der Schulter genommen. Sie zuckte zusammen. Sie hatte nicht bemerkt, dass jemand in den Raum gekommen ist. Sie hätte tot sein können. Wie unvorbereitet sie doch an die ganze Sache gegangen ist. Wie naiv. Und das gerade von ihr. Wenn man der Fremden glauben konnte, würde sie den Rucksack gleich wiederbekommen. Dann spürte sie, wie die Augenbinde entknotet wurde. Sie reckte das Kinn in die Höhe, wohl wissend, dass sie wohl eher wie ein trotziges Kleinkind aussah, als eine ernst zunehmende Erwachsene, aber das war die einzige Reaktion, zu der sie im Moment in der Lage war, die nicht Angst zeigte. Ihr Gehirn wollte nicht mehr funktionieren. Ihre Gedanken waren gelähmt. Sie wusste, eigentlich müsste sie die Konservation irgendwie eröffnen, denn das war der Schlüssel zum Erfolg, aber ihr fiel nichts ein. Als die Augenbinde endgültig ab war, mussten sich ihre Augen erstmal an das Licht gewöhnen. Sie war in einem undefinierbaren Raum mit nur einer Tür, vor der zwei Männer standen. Einen anderen Weg gab es nicht. Sie saß in der Falle. Sie drehte sich langsam zu dem Mädchen um, wollte Entschlossenheit und Freundlichkeit in ihren Blick legen, aber raus kam nur ein kurzer Moment des Erkennens und dann Erstaunen. Aus ihrem Mund kam nur ein einziges Wort: "Du?"
Dass sie dem Mädchen so schnell wieder begegnen würde, hätte sie nicht gedacht.

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BeitragThema: Re: Nichts hält ewig ..   Do Apr 09, 2015 10:39 pm

Roh knetete ihre eigenen Hände und blickte dann verkniffen zu dem Fremden vor ihr. "Und wieso bist du dann hier?", fauchte sie plötzlich und entfernte sich. "Wenn du keine Hilfe bist? Natürlich wollen sie uns tot wissen, dass wir die anderen nicht infizieren .. Was kannst du uns sagen, was wir nicht schon wissen? Zeig uns einen Weg!", forderte sie. Sie wollte nicht sterben, nicht einfach so zum Wohle der Gemeinschaft ausraidert werden.

Jody schnappte kurz nach Luft. Sie hatte nicht gedacht, sie lebend wieder zu sehen.
"Toll.", murmelte sie dann und sah kurz zu Ice und Luke. Beide sahen misstrauisch und ebenfalls überrascht aus, weswegen Jody die Schultern hob und "Wir hatten sowas wie einen Streit mit einem anderen von Außen" sagte.
Von Außen bedeutete, nicht hier her gehörend, einer dieser besser lebenden Menschen, die entweder einen Blick ins Elend werfen wollten, oder ihre dürftige Hilfe anboten. Auch Jody musste sich den Titel "von Außen" mühsam abarbeiten, bis man sie endlich einen Symphatisanten nannte. Etwas, wofür man Menschen ins Area 7 warf oder gleich umbrachte.
Sie wandte sich wieder dem Mädchen zu. "Mein Freund hier meinte, du wolltest uns sehen.", sagte sie dann also hart und blickte mit eiskalten Augen zu ihr. Hier war sie in der Oberhand. Die beiden jungen Männer standen unter ihrem Befehl, und auch wenn sie es nicht tun würden, würden sie Jody doch mit ihrem Leben beschützen, so wie sie es für sie gleichtat. Dieses Mädchen war in ihre Gegend geraten und Jody wusste um die Märchen, die die inneren Ringe über die Rebellen erzhälten. Ruchlose, mörderische und gewalttätige Nichtmenschen, die nicht zögerten, hartes Eisen in die Körper Unschuldiger zu rammen. Märchen halfen ihrem Image sogar manchmal.

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BeitragThema: Re: Nichts hält ewig ..   So Jun 18, 2017 3:16 pm

Mel atmete dreimal tief ein. Sie müsste erstmal Ihre Gedanken ordnen, bevor sie antworten könnte. Zumindest so antworten, dass sie nicht gleich irgendwo mit Kugeln, dafür aber ohne Puls in irgendeiner Ecke hier verrotten würde. Sie war sich sicher, die drei vor ihr würden vor nichts zurückschrecken. Und wenn die drei sich gegen sie entschieden, hatte sie keine Chance. Sie hatte ja noch nicht mal eine Chance gegen das Mädchen vor sich. Ihr wurden zwar vor der Abreise einige Selbstverteidigungtechniken gezeigt, aber sie bezweifelte auch schon damals, dass sie damit irgendetwas gegen kampferprobte Menschen ausrichten konnte. Wahrscheinlich noch nicht mal etwas gegen das Ungeziefer hier. Und wieder fragte sie sich, was sie hier tat. Verrecken - das würde sie hier tun. Sie merkte, wie schon wieder die Panik in in ihr aufkeimte. Sie musste sich beruhigen. So war sie doch sonst nicht. Aber normalerweise war sie ja auch sicher aufgehoben. Sie sah sich um, konzentrierte sich vor allen Dingen auf die Personen, auf deren Kleidung, jede kleinste Zuckung ihrer Körper. Ihr Kopf begann die Informationen und langsam wurde alles wieder klarer. Infos ordnen und beurteilen, das konnte sie, das war ihre große Stärke. Das Mädchen vor ihr, schien die Wortführerin zu sein, Luke stand mit einem anderen Kerl Wache. Alle drei hatten schlanke, aber muskulöse Körper. Eine dunkle Hautfarbe. Sie selbst wirkte daneben wie ein Gespenst. Das war nicht weiter verwunderlich. Woher sollte Mel denn auch Farbe bekommen? Sie saß die ganze Zeit zuhause vor den Terminals und beschäftigte sich mit Daten. Daten - das war es, womit sie das Vertrauen der Rebellen gewinnen wollte.
"Ich kann euch helfen!", sagte sie mit fester Stimme, sie hatte wieder Selbstbewusstsein, sich darauf konzentrieren, worin ihr niemand das Wasser reiche konnte. Bevor Fragen gestellt werden konnte, zeigte sie auf den Rucksack.
"Da sind Informationen drin. Über Nahrungsmitteltransporte, Militärstrategien, Spione der Regierung und Staatsbesuche. Seht sie euch an. Nehmt sie meinetwegen auch mit. Bloß lasst euch gesagt haben, dass es da, wo ich die herhabe, noch viel mehr davon gibt. Gebt mir Zugang zu einem Terminal und ein bisschen Zeit und ich kann euch noch mehr davon besorgen."
Mel stoppte. Jetzt konnte sie nur noch hoffen. Hoffen, dass sie ihr glaubten, dass sie von den Rebellen akzeptiert werden würde, dass sie ihr den Rucksack zurückgeben würden. Zumindest das Buch, ihren größten Schatz. Warum hatte sie es nicht versteckt? Das Buch war ihr wichtigster Besitz und jetzt war es vielleicht für immer verloren. Aber sie hätte auch nicht gewusst, wohin sonst damit.

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